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Teil 3: Auf den Spuren alter Kulturen und deren Fähigkeiten

Reise durch Raum und Zeit: Villa de Leyva & Umgebung

 

Villa de Leyva ist sowohl eine Stadt, als auch eine Gemeinde nördlich von Bogotá. Ihre Gründung reicht noch in die Zeit der spanischen Eroberung zurück (1572) und deshalb wurde sie schon früh (1954) zum nationalen Denkmal erklärt. So blieb das Ambiente und der Charme der kolonialen Zeit erhalten.

Villa de Leyva ist ein wichtiger Ort in der Befreiungsgeschichte von Südamerika. Hier lebten Persönlichkeiten wie Antonio Narino („Los Derechos del Hombre“) und Antonio Ricuarte (Unabhängigkeitskämpfer). Auch die „Versammlung der vereinigten Provinzen von Neu Granada“ hat hier stattgefunden. Einige Häuser sind als Museen umgebaut worden, darunter auch das Kloster der Karmelitinnen.

Eine weitere Besonderheit in Villa de Leyva sind die hohen Vorkommnisse vielseitiger Versteinerungen und Fossilien.

Am 7. Dezember wird in Kolumbien die „Noche de las Velitas“ gefeiert. Das ist ein wichtiges kolumbianisches Fest zu Ehren der Jungfrau Maria, bei dem die ganze Stadt nachts mit Kerzen und Lampions erleuchtet wird. So soll Maria den Weg zu ihren Häusern finden und diese segnen. In Villa de Leyva ist dieses Fest zusätzlich ein Anlass für einen Feuerwerk-Wettbewerb. Da die Stadt eher hochgelegen ist, sieht man zu dieser Zeit auch besonders viele Sterne, was dieses Ereignis zu einem besonderen Erlebnis macht.

 

 

Santo Ecce Homo – Ein Wahrzeichen religiöser Kunst

Das Convento Ecce Homo ist ein Dominikaner Kloster, das heute als Museum und als spiritueller Versammlungsort genutzt wird. Für die Wände und Böden des Klosters wurden Steine aus der Region verwendet, weshalb man auf ihnen einige Fossilien finden kann. Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1620. Im Museum findet man u.a. historische Handwerks- und Landwirtschaftsgeräte und Zeugnisse der Kloster-Epoche. Es ist eines der schönsten Bergklöster in Südamerika.

 

Kloster Santo Ecce Homo in Villa de Leyva

Kloster Santo Ecce Homo in Villa de Leyva

 

 

El Infiernito – Kraftplatz der Fruchtbarkeit

El Infiernito (spanisch für „Die kleine Hölle“) ist ein Ort abgelegen von Villa de Leyva. Hier findet man Ruinen der lange vergessenen Muisca-Kultur, wie z.B. eine astronomische Uhr aus Steinen, sowie mehrere große Phallus-Symbole und Grabstätten. Seinen Namen hat dieser Platz von den Konquistadoren, die dachten, dass dort Teufelsanbetungen stattfinden würden. 1847 wurde er vom Kolumbianer Joaquin Acosta wiederentdeckt und daraufhin vom Deutschen Alexander von Humboldt untersucht.

Dieser Kraftplatz eignet sich besonders gut für Fruchtbarkeitszeremonien. Mit Fruchtbarkeit ist in diesem Sinne nicht nur die sexuelle Fruchtbarkeit gemeint. Auch eine Geschäftsidee kann fruchtbar sein, wenn sie finanzielle Erträge bringt. Fruchtbarkeit steht in erster Linie für Leben und Entwicklung. Sie kann ein Nährboden sein für Ideen, Liebe und Gesundheit.

 

Phallus-Symbole, El Infiernito

Phallus-Symbole, El Infiernito

 

 

La Periquera – Auftanken am Wasserfall

Im Naturpark La Periquera, eine halbe Stunde von Villa de Leyva entfernt, hat man die Möglichkeit, die schöne Landschaft von Kolumbien zu erkunden. Es gibt dort Berge, Wälder, Höhlen und auch einige Wasserfälle. Unsere Entdecker-Gruppe hat den Aufenthalt an einem der Wasserfälle genutzt, um die Kraft der Natur in sich zu spüren und aufzunehmen. Dazu haben sie u.a. ein paar Qi Gong-Übungen praktiziert.

 

Wasserfall, Naturpark La Periquera

Wasserfall, Naturpark La Periquera

 

Hat Sie die Reiselust gepackt?

Hier erfahren Sie alles über die Kolumbienreise 2016 mit Gerardo Laempe

 

Weitere spannende Bilder

 

 

Mehr Beträge zum Reiseblog:

Momentos en Colombia Uno

Momentos en Colombia Dos

 

Hier erhalten Sie nähere Informationen zu den Zeremonien:

El Estrecho Zeremonie am Rio Magdalena

La Mascara Zeremonie

Colombia para siempre!

„El Infiernito“ Fruchtbarkeitszeremonie fand in Villa de Leyva statt.

Sind Sie dabei? Dann live mit Ihnen in Kolumbien!


 

 

Bildquellen:
Yessica Regler