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Rauhnächte 2026/2027: Dein Jahr beginnt am 25. Dezember

Was die Rauhnächte bedeuten, welche Rituale überliefert sind und wie zwölf Nächte zwölf Monate vorbereiten. Gerardo Laempe über die Rauhnächte 2026/2027.

17. Oktober 202619 Min. Lesezeitvon Gerardo J. Laempe

Die Rauhnächte sind die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig. Carmen und ich zählen sie ab dem 25. Dezember: Die erste Nacht ist die vom 25. auf den 26. Dezember, die zwölfte die vom 5. auf den 6. Januar. Überliefert sind aus dieser Zeit das Räuchern und Segnen von Haus und Hof, Ruhe von der Arbeit, Orakel und die Sagen von Perchta und der Wilden Jagd. Heute nutzen viele Menschen die Rauhnächte für Rückblick, Stille und die Vorbereitung des neuen Jahres, und in der Zuordnung, mit der Carmen und ich arbeiten, steht jede Nacht für einen Monat 2027. Die Rauhnächte 2026/2027 mit uns sind zwölf Abende live per Zoom vom 25. Dezember 2026 bis zum 5. Januar 2027, jeweils um 19 Uhr deutscher Zeit, dazu ein Bonustag zur Wintersonnenwende am 21. Dezember 2026, für 144 € netto. Hier liest du, woher die Rauhnächte kommen, was sie bedeuten, welche Rituale dazugehören und was sie mit mir gemacht haben.

Zwölf Kerzen im Kreis auf frischem Schnee, in der Mitte ein offenes Journal. Rauhnächte 2026/2027: Dein 2027 beginnt im Dezember.

Zwischen den Jahren ist die Welt still. Genau dann entscheidet sich dein Jahr.

Die meisten Unternehmer klappen den Laptop am 23. Dezember zu und am 7. Januar wieder auf. Dazwischen liegt die Zeit, die ich für die wichtigste im ganzen Jahr halte. Zwölf Nächte, in denen das Telefon still bleibt und der Kalender leer ist. Genau da stelle ich die Fragen, die im Mai im Tagesgeschäft untergehen. Und genau da legt sich fest, wie mein Jahr läuft. Seit den Rauhnächten 2025/2026 weiß ich das aus eigener Erfahrung, und davon erzähle ich dir weiter unten.

Im Januar ist die Liste lang, im Februar ist sie leise

Du kennst das. Der Jahreswechsel kommt mit großen Gefühlen: Umsatzziel, neue Angebote, endlich sichtbar werden. Dann kommt der 7. Januar, das Postfach ist voll, der erste Kunde ruft an, und die Liste rutscht nach unten. Im März läuft das Jahr wieder so, wie das letzte gelaufen ist. Du läufst hinterher, Monat für Monat, und du arbeitest viel. Die Zahlen bewegen sich trotzdem kaum, weil die eine Entscheidung, die alles ändern würde, seit Januar auf der Liste liegt.

Ich sehe das seit rund dreißig Jahren im Coaching, bei Unternehmerinnen, Coaches und Beratern, die fachlich stark sind. Das Wissen ist da. Was fehlt, ist eine Stelle im Jahr, an der das Wissen zur Entscheidung wird.

Stell dir vor, am 6. Januar steht dein Jahr

Zwölf Abende liegen hinter dir. In deinem Journal steht für jeden Monat 2027 ein Kernthema, eine Frage, ein Umsatzziel, die eine Aktivität, die zählt, und die Entscheidung, die den Monat führt. Du weißt, wann du säst, wann du sichtbar wirst und wann du erntest. Was dich 2026 gebremst hat, ist gesehen, Schicht für Schicht, in einem Raum, der dich hält. Du gehst in dein Jahr wie in ein Haus, dessen Zimmer du schon kennst. Der Januar hat sein Fundament, der April seinen Mut, der August sein Licht.

Rauhnächte Bedeutung: Woher die zwölf Nächte kommen

Bevor ich dir zeige, wie Carmen und ich die Rauhnächte gehen, will ich sauber sein mit der Herkunft. Es kursiert viel, und ich habe mir für diesen Beitrag die Quellen angesehen: volkskundliche Datenbanken, Wörterbücher, Interviews mit Brauchtumsforscherinnen. Was davon belegt ist und was Deutung, trenne ich hier. Das ist mir wichtig, weil ein Ritual stärker wird, wenn du weißt, was es ist.

Zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig

„Rauhnächte“ meint heute meist die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar, dem Dreikönigstag. Daneben gibt es die Namen „die Zwölften“, „Unternächte“ und im Erzgebirge „Internächte“. Wo die Zählung beginnt, ist regional verschieden. Die Brauchdatenbank der Universität Innsbruck nennt für Tirol die Zeit vom 24. Dezember, mancherorts schon vom Thomastag am 21. Dezember, bis zum 6. Januar. Im Salzburger Land gelten vier Nächte als Hauptnächte: Thomasnacht, Weihnachtsnacht, Silvesternacht und Dreikönigsnacht. Ein einheitliches altes System mit zwölf gleichrangigen Nächten lässt sich aus den Quellen deshalb kaum herauslesen. Was sich findet, sind regional gewachsene Überlieferungen, und die waren christlich und vorchristlich eng verflochten: Weihrauch und Weihwasser, Gebet und Haussegen gehörten genauso dazu wie der Respekt vor dem, was nachts draußen umging. Wer dir die Rauhnächte als „alte germanische Tradition“ verkauft, macht es sich einfacher, als die Quellen es hergeben.

Carmen und ich zählen ab dem 25. Dezember. Die erste Rauhnacht ist die vom 25. auf den 26. Dezember, die zwölfte die vom 5. auf den 6. Januar. Wer ab Heiligabend zählt, ist einen Tag früher dran, und wer jede Nacht von Heiligabend bis Dreikönig zählt, kommt auf dreizehn. Deshalb sage ich dir immer, welche Zählung gilt. Für 2026/2027 steht sie weiter unten, Nacht für Nacht.

Woher das Wort kommt

Zwei Erklärungen stehen nebeneinander. Der Duden leitet „Raunächte“ vorsichtig von „rau“ in der alten Bedeutung „haarig, zottelig“ ab, mittelhochdeutsch „rûch“. Gemeint sind die pelzigen Gestalten, die nach dem Volksglauben in diesen Nächten unterwegs waren. Die zweite Erklärung führt den Namen auf den Rauch zurück, also auf das Räuchern der Häuser; dazu passt die Form „Rauchnächte“. Das Wörterbuch DWDS lässt beides offen. Die heutige Standardschreibung ist „Raunächte“ ohne h. Ich schreibe „Rauhnächte“, so wie die meisten Menschen das Wort kennen und suchen. Das h macht die Nächte um keinen Deut geheimnisvoller.

Warum zwölf? Der Kalender, und eine Vermutung

Vom 25. Dezember bis zum 6. Januar sind es zwölf Tage. Das ist der einfache Rahmen. Dazu kommt eine Erklärung, die du überall liest: Zwölf Mondmonate haben rund 354 Tage, das Sonnenjahr 365, die Differenz sind elf Tage, „elf Tage und zwölf Nächte“, die außerhalb der Zeit liegen. Das klingt schlüssig, und Volkskundler nennen es eine Vermutung. Dass ein bestimmtes Volk mit genau diesen Nächten seinen Kalender ausglich, ist nirgends belegt. Ich mag das Bild trotzdem, als Bild: zwölf Nächte außerhalb der Zeit. Als Geschichtsstunde taugt es weniger.

Was aus den Rauhnächten überliefert ist

  • Räuchern und Haussegen. Der am besten belegte Brauch. In Tirol ging die Familie mit Glut, Weihrauch und geweihten Pflanzen durch Haus und Stall, mit Gebet und Weihwasser, als Schutz für Menschen und Tiere und als Bitte um Segen für das neue Jahr.
  • Ruhe von der Arbeit. Bestimmte Arbeiten blieben liegen, die Zeit galt als heilig. Daraus ist die Stille geworden, die heute so viele Menschen in den Rauhnächten suchen.
  • Losnächte und Orakel. Wetter beobachten, Schuhe werfen, Blei gießen, Träume deuten. Die Menschen wollten wissen, was das Jahr bringt. Eine Vorhersagekraft ist nirgends belegt, das Bedürfnis dahinter ist bis heute dasselbe.
  • Perchta und die Wilde Jagd. In Tirol stellte man Frau Percht Milch und Brot hin, im Erzgebirge zog nach der Sage das Wilde Heer durch die Nächte. Daher die Regel, keine Wäsche aufzuhängen, weil sich die Geister darin verfangen könnten. Das sind Sagen und Volksglaube, und sie erzählen davon, wovor die Menschen in der dunkelsten Zeit des Jahres Respekt hatten.
  • Das 13-Wünsche-Ritual. Dreizehn Wünsche auf Zettel, zwölf davon gehen Nacht für Nacht ungelesen ins Feuer, der dreizehnte bleibt bei dir, den erfüllst du selbst. Das Ritual ist heute weit verbreitet und von Brauchtumsforscherinnen beschrieben. Einen alten Ursprung hat es nach allem, was ich gefunden habe, nicht. Wir machen es trotzdem, und ich sage dir gleich, warum.

12 Rauhnächte, 12 Monate: das Wetterorakel und was wir daraus machen

Die Zuordnung von zwölf Nächten zu zwölf Monaten hat einen belegten Kern, das Wetterorakel. Der 25. Dezember stand für den Januar, der 26. für den Februar, und so weiter bis zum 5. Januar für den Dezember. Wie das Wetter an diesem Tag war, so sollte der Monat werden. Dass sich das Wetter im Juli wenig um den 31. Dezember schert, weißt du selbst. Der Gedanke dahinter ist der interessante: zwölf Tage als Jahr im Kleinen.

Genau diesen Gedanken nehmen Carmen und ich, und ich sage dir ehrlich, was wir damit tun. Historisch zeigt die Nacht etwas über den Monat. Wir gehen einen Schritt weiter und nutzen die Nacht, um den Monat vorzubereiten: mit dem Kernthema, der Frage, der Entscheidung und den Symbolen der Nacht. Was du in der Nacht klärst, hast du im Monat parat. Das ist eine Deutung und spirituelle Arbeit, kein historischer Brauch. Feste Monatsthemen wie „Februar: innere Stimme“ findest du in keiner alten Quelle. Sie stammen aus unserer Arbeit, und sie haben sich in den Rauhnächten 2025/2026 bewährt.

Warum die Rauhnächte gerade jetzt so viele Menschen anziehen

Die Brauchtumsforscherin Lisa Maubach beobachtet seit der Pandemie einen Schub: Rückzug, ausgefallene Feiern, die Suche nach Ritualen. Ich sehe denselben Grund in einer anderen Form. Wir sind dauernd erreichbar, der Nachrichtenstrom reißt nie ab, und das Jahr rauscht an uns vorbei. Ein Rahmen von zwölf Nächten, der sagt „jetzt ist Innenschau“, ist eine Gegenbewegung. Die Ritualforschung beschreibt, was so ein Rahmen leistet: Er ordnet Gefühle, bündelt die Aufmerksamkeit auf Ziele und verbindet Menschen miteinander. Und die Verhaltensforschung kennt den Fresh-Start-Effekt. Nach zeitlichen Markierungen wie einem Jahresanfang nehmen zielgerichtete Handlungen messbar zu; eine Untersuchung aus dem Jahr 2014 zeigt das an Diäten, Fitnessstudios und Vorsätzen. Ein Startimpuls garantiert noch keine Umsetzung. Aber er ist der Moment, in dem die Tür offen steht. Die Rauhnächte sind zwölf solcher Türen hintereinander.

Wie ich mir erkläre, was dabei im Kopf passiert: Zwischen den Jahren fallen die Reize weg, die Natur steht still, und das Gehirn schaltet aus dem Modus des Funktionierens in einen ruhigeren Takt. Erst wenn das alte Überlebensprogramm Entwarnung bekommt, durch Atem, Stille, eine Kerze, wird der Weg frei für Erinnerung, ehrliche Bewertung und eine klare Entscheidung. Und das Unbewusste spricht in Bildern und Symbolen, kaum in Sätzen. Deshalb arbeiten Carmen und ich in jeder Nacht mit Symbolen: Das erste zeigt wie ein Spiegel, welche Ladung im Monat sitzt, das zweite gibt den Impuls und die Aufrichtung für das Neue. Das ist mein Modell, keine Studie, und es erklärt mir, warum eine Nacht mit zwei Symbolen mehr bewegt als ein Vorsatz auf einer Liste.

Früher ging es in den Rauhnächten um Schutz vor dem, was draußen war. Heute geht es um Aufrichtung von innen. Das ist ein Wandel, und für mich ist er der Grund, warum diese zwölf Nächte in dein Business gehören.

Rauhnächte Rituale: Was du allein tun kannst

Für die Rauhnächte brauchst du zuerst einmal ein Journal, eine Kerze und zwölf Abende, an denen du dich hinsetzt. Das hier sind die Rituale, mit denen ich arbeite.

  • Der Rückblick vor der ersten Nacht. Wo habe ich 2026 Energie verloren? Wo habe ich mich selbst verraten? Wo habe ich mich weiterentwickelt? Was wiederhole ich 2027 nicht mehr? Vier Fragen, ehrlich beantwortet, sind mehr wert als jede Vision ohne Boden.
  • Eine Nacht, ein Monat. Jeden Abend nimmst du dir den Monat vor, für den die Nacht steht: Thema, Frage, Entscheidung, und für dein Business das Umsatzziel, die wichtigste Aktivität und die Leitentscheidung. Zwölf Seiten im Journal, und am 6. Januar ist dein Jahr geplant.
  • Die 13 Wünsche. Schreib sie vor der ersten Nacht, in der Gegenwart, als wäre es schon da („Ich habe …“, „Ich finde …“), und schreib Herzenswünsche statt Egowünsche. Zwölf gehen ungelesen ins Feuer, einen erfüllst du dir selbst. Ich halte das Ritual für klug, gerade weil der dreizehnte Zettel bei dir bleibt. Er erinnert dich daran, dass Wünschen und Tun zusammengehören.
  • Kerze und Stille. Die Alten haben geräuchert, um das Haus zu klären. Ich zünde eine Kerze an und kläre den Kopf. Zehn Minuten, in denen du nur sitzt. Dann schreibst du. Wer räuchern mag, nimmt Beifuß, Salbei, Fichtennadeln, Johanniskraut oder Zeder, und wer lieber tönt, nimmt die eigene Stimme.
Rauhnächte 2026/2027: Laternen im Schnee am Rand eines Tannenwalds bei Sonnenaufgang. Zwölf Nächte, die dein 2027 vorbereiten.

So gehen Carmen und ich die Rauhnächte 2026/2027: live, jeden Abend ein Monat

Gemeinsam geht es tiefer, und schneller. Carmen und ich begleiten dich durch alle zwölf Nächte, live per Zoom, vom 25. Dezember 2026 bis zum 5. Januar 2027, jeden Abend um 19 Uhr deutscher Zeit. Vorneweg ein Bonustag: Am Montag, 21. Dezember 2026, um 19 Uhr eröffnen wir mit einem Webinar zur Wintersonnenwende, um 21:50 Uhr wendet sich die Sonne mitten in unserem Abend. Dort würdigst du dein 2026, und ich bringe die Zeitqualität des Jahres 2027 mit in den Kreis: die Yin-Feuer-Ziege, die im Februar auf das Feuerpferd folgt und dessen Tempo erdet, Periode 9, die totale Sonnenfinsternis am 2. August 2027. Von da an weißt du, in welches Jahr du gehst.

Jeder Abend ist ein Monat, in gut einer Stunde verdichtet, danach offener Dialog. Ich eröffne mit der Zeitqualität des Monats und den Fragen, die ich am Tag selbst für genau diesen Abend aus dem Feld hole. Carmen wählt die Seelenkommunikations-Symbole der Nacht und aktiviert sie für die Gruppe, nimmt eine Person stellvertretend für alle in die Mitte, und wir sprechen die Entschlüsselung gemeinsam. Über den Bonustag und die zwölf Nächte kommen alle 29 Symbole vor. Dann die Business-Integration, mein Teil: Umsatzziel, wichtigste Aktivität und Leitentscheidung für den Monat. Jeder Abend wird aufgezeichnet. Wenn du an einem Tag anders eingeplant bist, holst du ihn nach.

Die zwölf Nächte 2026/2027 und ihre Monate

  1. Fr 25.12.2026 · Januar 2027: Fundament und Feuer
  2. Sa 26.12.2026 · Februar 2027: Innere Stimme und Freiheit
  3. So 27.12.2026 · März 2027: Herzöffnung und Seelenidentität
  4. Mo 28.12.2026 · April 2027: Der Monat des Durchbruchs
  5. Di 29.12.2026 · Mai 2027: Die Nacht der Wahrheit
  6. Mi 30.12.2026 · Juni 2027: Souveränität und Wahrheit
  7. Do 31.12.2026 · Juli 2027: Silvester, die Schwelle zwischen den Welten
  8. Fr 1.1.2027 · August 2027: Freiheit und Löwenherz-Feuer
  9. Sa 2.1.2027 · September 2027: Der Weg des Jaguars
  10. So 3.1.2027 · Oktober 2027: Emotionale Befreiung
  11. Mo 4.1.2027 · November 2027: Stirb und Werde
  12. Di 5.1.2027 · Dezember 2027: Vollendung

Die Frage jeder Nacht, die Symbole und die Kernthemen stehen ausführlich auf Carmens Seite zu den Rauhnächten 2026/2027; dort holst du dir auch die kostenlose Übersicht aller zwölf Nächte per E-Mail. Am 6. Januar 2027, wenn die drei Könige kommen, ist der Kreis geschlossen.

Eine Kerze im Glas auf der Fensterbank, draußen schmilzt der Schnee über ersten Krokussen. Das Jahr beginnt in dir.

Was die Rauhnächte 2025/2026 mit mir gemacht haben

Die Rauhnächte 2025/2026 haben Carmen und ich uns wenige Tage vor Weihnachten ausgedacht, und die Anmeldungen kamen schnell. Das Besondere daran: Wir konnten die Neue Erde vorab zelebrieren, den Übergang aus dem seelenlosen System in die belebte Natur, in Selbstermächtigung, in mehr Freiheit und Klarheit. Es war, als würde man einen Schleier wegnehmen und mehr Durchblick für die eigenen Belange bekommen. Carmens Seelenkommunikations-Symbole haben das verstärkt und beschleunigt; wir kamen näher an das Wissen, wer wir in Wahrheit wirklich sind.

Für mich war es eine Vorwegnahme der einzelnen Monate. Sie wurden vorher gereinigt, damit ich im kommenden Jahr nicht in meine eigenen Fettnäpfchen trete. Das war ein Befreiungsschlag, und den wiederholen wir dieses Jahr auf einer neuen, höheren Ebene.

Der Moment, der mir geblieben ist, war die Silvesternacht. Wir haben die Zeitlinie vom 31. Dezember gelöst und das ganze Jahr kompakt gemacht, durchgängig. Und wir haben uns von einer Lüge verabschiedet, die viele Unternehmer glauben: Ein halbes Jahr arbeitest du für das Finanzamt, das andere halbe für dich. Auch das durfte transformiert und korrigiert werden. Für mich gibt es keine systemischen Kräfte, nur die Natur, das Sonnenjahr und die Mondjahre. Sonne und Mond geben uns den Hinweis, dass wir alles längst entschlüsselt haben und es konkret umsetzen dürfen. Diese Konkretheit ist in allen zwölf Nächten gut angekommen.

So lief ein Abend

Wir haben die Tagesqualität und die Monatsqualität angeschaut, und dazu den Blick sechzig Jahre zurück auf das, was damals war, weil sich die Qualität eines Jahres in diesem Rhythmus wiederholt. Die Fettnäpfchen und die karmischen Verstrickungen, bezogen auf uns selbst, auf Vorfahren oder auf Parallelwelten, haben wir in Echtzeit aufgelöst, damit sie sich im kommenden Jahr nicht noch einmal zeigen. Dazu kam der Fragenkatalog, den wir für jede Nacht herausgearbeitet haben, in Kategorien von der Einstimmung bis zur Integration. Für mich ist er Gold wert: die richtige Frage stellen, die richtige Antwort bekommen, und vieles ließ sich korrigieren, reparieren und auflösen. Die Symbole haben das unterstützt, und das, was Carmen und ich können, geht unter die Oberfläche, an die Ursache, auf allen Ebenen.

Wir lesen direkt aus dem Feld, für jede Person einzeln, und sagen ihr, was wir wahrnehmen. Carmen nennt das Seelenkommunikation mit Hebelkraft. Die Akasha-Chronik, aus der viele Coaches lesen, ist mir ehrlich gesagt zu voll.

Mit den Teilnehmern sind wir tief in die Mustererkennung gegangen, in die Nutzung der Muster und in ihr Neugestalten, mit Bildern, mit Unterlagen und mit klugen Fragen zu jedem Monat. So kommen die Wiederholungsschleifen zum Stillstand, das tägliche Grüßen des Murmeltiers. Diese Reflexionsaufgaben haben einen Wandel der Identität angestoßen, und mit diesem inneren Wandel hat sich die Außenwelt bei vielen, die uns davon erzählt haben, schnell verändert. Ein Herauskommen aus einer Hypnose, ein Entschlüsseln, ein Enttarnen von Selbstsabotage und Fremdsabotage.

„Wir holen uns nicht nur den Zwischenvermittler, sondern wir stellen uns selbst in die Lebensblume.“

Gerardo Laempe in der 6. Rauhnacht 2025

Mein Motto gilt weiter, auch für 2027: das Unsichtbare sichtbar machen, das Unbegreifbare begreifbar machen. Beschleunigung heißt für mich, immer mehr in die eigene Stärke zu kommen statt ausgelaugt zu werden, die Superintelligenz klug einzusetzen und dabei tief im Herzen mit der eigenen Seele verbunden zu bleiben, mit der Urseele. Vielleicht arbeiten wir für 2027 noch ein eigenes Credo heraus, aus der Feuer-Ziege und dem Hexagramm des Jahres.

Was 2026/2027 dazukommt

Im Vorjahr habe ich die Superintelligenz vorweggenommen. Dieses Jahr machen wir mit den Teilnehmern eine exponentielle Erfahrung: wie sich Bewusstsein, Technologie und Geist verändern, und wie du Intuition und Instinkte einsetzt. Carmen und ich arbeiten noch mehr mit unserem intuitiven, medialen, sensiblen Wahrnehmen und bringen dich in deine Umsetzungsstärke und in deine Selbstermächtigung, bis du merkst, wer du in Wahrheit wirklich bist. Dieser Wandel der Identität geschieht von innen nach außen und von außen nach innen. Die menschliche Intelligenz, deine Kreativität, deine Klarheit und das Spüren im eigenen Körper werden 2027 wichtiger als jede Maschine. Wer bei sich ist und dann sein Business macht, lebt seine Seelenmission.

Wer nach dem 6. Januar weitergehen will, findet den nächsten Schritt im Workshop Entfalte deine Superpower und danach im Inner Circle, unserer Mastermind. Und wer schneller gehen will, bucht ein Erstgespräch mit Carmen oder mir, dann sagen wir dir, welches Programm zu dir passt.

Und wenn du zwischen den Jahren lieber abschaltest?

Dann sage ich dir: Was du jetzt erledigen kannst, erledige sofort. Dadurch bekommst du Freiraum und Überblick. Ich habe dafür ein inneres Bild: Ich stehe auf dem ausgetrockneten Vulkanberg in Kolumbien und überblicke den Regenwald. Die sieben Urwaldprinzipien helfen dabei, die Wurzeln zu kennen und dann gleich zum Stamm und zur Krone der Sichtbarkeit zu gehen. Der Stamm heißt, alle Energieströme sofort zu aktivieren, die Lebensenergie und die Unternehmerenergie. Ich arbeite gern in vier Bereichen: Gesundheit, Bewusstsein, Business und Beziehungen. Bewusstsein heißt, ich bin mir meiner selbst bewusst, ich atme, ich bin gegenwärtig im Tun. Beziehungen heißt, eine gesunde Beziehung zu den Kunden, zu dir selbst und zur Familie, dann geschehen wahrhaftige Wunder. Je früher du anfängst, desto eher merkst du, dass Privat und Business zusammengehören, Liebe und Geld, Geld und Liebe. Die Leichtigkeit kommt aus der Klarheit darüber, wer du bist und was du haben möchtest. Dann ist deine Seelenmission aktiviert. Deshalb sind die Rauhnächte für mich die beste Investition, die du im Dezember machen kannst.

Zwei Stimmen aus den Rauhnächten 2025/2026

„Ich habe für mich festgestellt, dass die anders wirken wie andere Kartensets […], dass sich da was transformiert. […] Anfangs sehr kritisch und skeptisch da an diese Sache rangegangen und jetzt für mich festgestellt: runde Sache.“

Matthias R., Coach

„Ihr seid menschlich so nahbar. […] Es ist alles im Buffet da, und das ist das Schöne.“

Katrin K., Mentorin

Beide Stimmen sind persönliche Erfahrungen einzelner Teilnehmer aus den Aufzeichnungen der Rauhnächte 2025/2026, wörtlich und mit ihrer Zustimmung. Was sich für dich öffnet, hängt von deinem Ausgangspunkt, deinem Umfeld und deinem eigenen Mittun ab. Die Rauhnächte dienen der spirituellen Reflexion und persönlichen Entwicklung; sie ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung, und wir versprechen keine bestimmten Ergebnisse.

Wer dich durch die Nächte führt: Carmen begleitet seit 2003 Menschen auf dem Weg zu ihrer Ur-Seele, als Ur-Schamanin, Medium und Mentorin; von ihr stammen die 29 Seelenkommunikations-Symbole. Ich bin Business-Schamane in siebter Familiengeneration, geboren in den kolumbianischen Anden, mit über 60.000 Coaching-Stunden. Zusammen kommen wir auf über 4.000 Fünf-Sterne-Bewertungen auf ProvenExpert.

Fragen zu den Rauhnächten, kurz beantwortet

Wann sind die Rauhnächte 2026/2027?

In der Zählung, mit der Carmen und ich arbeiten, vom 25. Dezember 2026 bis zum 6. Januar 2027: Die erste Nacht ist die vom 25. auf den 26. Dezember, die zwölfte die vom 5. auf den 6. Januar. Unsere zwölf Abende laufen vom 25. Dezember 2026 bis zum 5. Januar 2027, jeweils um 19 Uhr deutscher Zeit, der Bonustag zur Wintersonnenwende ist am Montag, 21. Dezember 2026, um 19 Uhr.

Was bedeutet das Wort Rauhnacht?

Zwei Herleitungen stehen nebeneinander: „rau“ in der alten Bedeutung „haarig, zottelig“, nach den pelzigen Gestalten des Volksglaubens, so leitet es der Duden vorsichtig ab; oder „Rauch“, nach dem Räuchern der Häuser, dazu passt die Form „Rauchnächte“. Die heutige Standardschreibung ist „Raunächte“ ohne h, die ältere Schreibung „Rauhnächte“ ist weiter gebräuchlich.

Welche Rauhnacht steht für welchen Monat?

Die erste Nacht vom 25. auf den 26. Dezember steht für den Januar, die zweite für den Februar, und so weiter bis zur zwölften Nacht vom 5. auf den 6. Januar für den Dezember. Historisch belegt ist die Zuordnung als Wetterorakel; Carmen und ich nutzen sie, um jeden Monat 2027 mit Thema, Frage, Entscheidung und Symbolen vorzubereiten.

Welche Rituale gehören zu den Rauhnächten?

Überliefert sind das Räuchern und Segnen von Haus und Hof, Ruhe von der Arbeit, Losnächte mit Orakeln und Regeln wie das Wäscheverbot. Heute kommen Rückblick, Journal, Kerzenrituale und das 13-Wünsche-Ritual dazu, bei dem zwölf Wünsche Nacht für Nacht ins Feuer gehen und du dir den dreizehnten selbst erfüllst.

Sind die Rauhnächte eine alte germanische Tradition?

So einfach ist es nach den Quellen nicht. Belegt sind regional gewachsene Überlieferungen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel, in denen christliche Haussegnung und älterer Volksglaube eng verflochten sind. Eine lückenlose Abstammung von einem einheitlichen germanischen oder keltischen Ritual ist nicht nachgewiesen, und das Julfest, die Wintersonnenwende und die Rauhnächte sind drei verschiedene Dinge.

Muss ich an allen zwölf Abenden live dabei sein?

Die Uhrzeit um 19 Uhr ist eine Einladung. Jeder Abend wird aufgezeichnet und mit Audio, Präsentation und Fragebogen abgelegt, du holst ihn nach, wann es für dich passt. Die Fragen und Symbole wirken auch, wenn du am Tag danach mit ihnen arbeitest.

Was kosten die Rauhnächte mit Carmen und Gerardo Laempe?

144 € netto für den Bonustag und alle zwölf Nächte, das sind 12 € je Nacht; in Deutschland 171,36 € inklusive Mehrwertsteuer. Termine, Ablauf und deinen Platz findest du auf Carmens Seite zu den Rauhnächten 2026/2027.

Hol dir die Übersicht der zwölf Nächte, und dann entscheide

Du willst erst lesen, ob die Rauhnächte für dich sind? Dann hol dir die kostenlose Übersicht per E-Mail: alle zwölf Nächte mit Datum, Monat, Kernthema, Symbolen und der Frage, die den Monat öffnet, mit Platz für deine Notizen. Du gibst auf Carmens Seite deine E-Mail-Adresse an, bestätigst sie, und die Übersicht kommt als PDF zu dir. Und wenn du spürst, dass du dieses Mal vorbereitet in dein Jahr gehen willst, findest du Termine, Ablauf und deinen Platz auf Carmens Seite zu den Rauhnächten 2026/2027. Wir beginnen am 21. Dezember. Dein Jahr beginnt am 25.

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Kostenlos · 45 Minuten

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